Wahljahr 2024 – was treibt uns um?

Im Bündnis haben wir beschlossen in diesem schwierigen Wahljahr nicht nur Demonstrationen und Menschenketten zu veranstalten, sollen wollen uns mit einer Reihe von Veranstaltungen auch direkt zu aktuellen Themen wie „Umgang mit Rechtsextremen“, „Demokratieabbau“, „AfD – eine Alternative für Deutschland?“, „Verschwörungserzählungen und Fake News“   und evtl weiteren zur Diskussion melden.

Wir richten uns mit diesen Veranstaltungen nicht nur an eh Überzeugte sondern wollen auch Menschen ansprechen, die sich fragen, ob ein „weiter so“ für sie noch die richtige Wahl ist.

Zur ersten Veranstaltung am 20.3. um 18.30 Uhr in der Kapelle Fichtenau „Umgang mit Rechtsextremen in kommunalen Gremien“ hatte Dietmar Schumann als Gastreferenten den Politologen Cash Hauke von der Universität Potsdam gewonnen. Cash Hauke, der im Juni 2023 im Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam eine Studie zur kommunalpolitischen Praxis der AfD vorgestellt hat, berichtete, wie Vertreter dieser Partei in den Gemeinden auftreten und welche Strategien ihrer kommunalpolitischen Arbeit sich erkennen lassen.  Im Anschluss gab es eine lebhafte und sehr interessante Diskussion.

Infos und die Studie finden sich hier https://www.mmz-potsdam.de/forschung/emil-julius-gumbel-forschungsstelle/mitteilungen

 

die zweite Veranstaltung wird ebenfalls in der Kapelle Fichtenau stattfinden und zwar am 24.4. um 18.30 Uhr Thema ist“Sollte man die AFD verbieten? Was heißt das eigentlich, wehrhafte Demokratie?“

Der Referent Paul Middelhoff hat als Journalist bei der ZEIT jahrelang über die AfD und ihr politisches Vorfeld, die Neue Rechte berichtet. Er ist Co-Autor des im Rowohlt-Verlag erschienenen Buches „Das Netzwerk der Neuen Rechten“. Heute arbeitet Paul Middelhoff im Hauptstadtbüro der ZEIT und berichtet immer wieder aus Israel und den USA. Nach der Ausbildung an der Henri-Nannen-Journalistenschule berichtete er über den amerikanischen Wahlkampf aus Washington D.C. und hat Sicherheitspolitik in Tel Aviv und Journalismus in Eichstätt und Washington studiert. Das Medium-Magazin wählte ihn zu den „30 unter 30“-Journalisten in Deutschland.

 

am 29.5. um 18.30 Uhr in der Kulturgießerei sind die Themen Verschwörungsmythen und Politikgestaltung

Politikgestaltung braucht eine gemeinsame Basis der Tatsachenbeurteilung zwischen Politik und Bevölkerung. Mit der Popularität von Verschwörungsmythen wird das ungleich schwieriger. Rund ein Drittel der Menschen in Deutschland glaubt laut der aktuellen „Mitte“-Studie an Verschwörungserzählungen.

Input durch Referenten*Innen und Berater*Innen des Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung
In dem Vortrag mit anschließender Diskussion geht es inhaltlich unter anderem um:
*Merkmale von Verschwörungstheorien
*Argumentationsstrukturen und Taktik von Verschwörungstheorien
*Verschwörungstheorien als Gefahr für die Demokratie
*Mögliche Strategien im Umgang mit Verschwörungstheoretikern

 

Ausschlussklausel:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische,
antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Solltet Ihr Vorschläge zu Themen und Referenten haben, meldet euch sehr gerne bei buendnis@schoeneiche.de

Die Vortragsreihe wird gefördert aus Mitteln der Vereinsförderung Schöneiche – danke dafür!

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, Getränke können vor Ort erworben werden.